Immobilien Franchise
12 Jun
Autor: admin - Kategorie: Franchise, Franchising, Immobilien Franchise
Das Franchising ist eine Form der Unternehmensgründung, bei der der Neuunternehmer keine neue Marke schaffen muss, denn er kann ein gegenwärtiges Warenzeichen oder ein Warenzeichen übernehmen. Der Franchisegeber stellt dabei die jeweilige Marke zur Verfügung, die vom Franchisenehmer gegen [ein Entgelt ]genutzt werden kann. Was bei Restaurantketten funktioniert, wird nun auch auf das Immobilien Franchise angewandt. Der Franchisegeber hat beim Immobilien Franchise entweder ein vorhandenes Fertighaus-Konzept oder ist seit einigen Jahren im Verkauf von Immobilien tätig und billigt dem Franchisenehmer, dieses Konzept zu übernehmen oder in ein Maklerkonzept eingegliedert zu werden. Der Franchisenehmer ist dabei selbstständig tätig und kann die jeweiligen Produkte frei verkaufen. Der hierbei erzielte Gewinn gehört dem Unternehmer, allein ein geringer Betrag muss beim Immobilien Franchise an den Franchisegeber überwiesen werden. Die Höhe dieser Gebühr ist abhängig von den Verträgen für das Immobilien Franchise, die offen verhandelbar und damit variabel sind. Durch das Immobilien Franchise wird es Jungunternehmern vereinfacht, in einen bestehenden Markt einzusteigen, denn auch das notwendige Anfangskapital ist sehr wenig. Oft werden alleinig zwischen 10.000 - 50.000 Euro benötigt, die mit Vertragsabschluss an den Franchisegeber bezahlt werden müssen. Der Unternehmer kann beim Immobilien Franchise ein bereits bestehendes und seit vielen Jahren erprobtes Geschäftskonzept gebrauchen und an diesem Erfolg sogar teilhaben. So ist es zum Beispiel möglich, als Teil eines großen, deutschlandweit tätigen Immobilienvermittler zu arbeiten oder ein beliebtes Fertighaus zu vertreiben. Wichtig ist in diesem Fall unternehmerisches Denken und die Freude an der Vermittlung und am Verkauf von Immobilien. Der Franchisegeber hingegen kann beim Immobilien Franchise ein aufwändiges und oft teures Filialnetz sparen und so seine Marke mit einem einzig geringen Kapitaleinsatz weiter verbreiten. Deswegen wird das Immobilien Franchise immer häufiger angeboten und von Jungunternehmern genutzt. Nachteilig ist dagegen, dass beim Immobilien Franchise das unternehmerische Handeln durch die Vorgaben des Franchisegebers überaus eingeschränkt ist, und dies, obwohl das volle unternehmerische Risiko zu tragen ist.
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